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Sonntag, 5. April 2009

Rückflug HAN-SIN-CDG-MUC

Überpuenktlich kam das Taxi und brachte mich im entspannten Sonntagsmorgenverkehr in knapp einer dreiviertel Stunde zum Flughafen. Das Checkin bei VietnamAirlines war etwas träge, aber nachdem die nette Frau mein Gepäck über AirFrance nach München durchcheckte und dafür auch etwas mehr Zeit benötigte, hatte ich dafür wiederum Verständnis. Das Boarding verzögerte sich etwas - konnte mich aber nicht stören.

Hanoi
Am 10.10.2010 feiert Hanoi sein 1000-jähriges Stadt-Jubiläum

Die sieben Stunden bis zu meinem Anschlussflug verbrachte ich im Transitbereich des Changi-Airports mit Kaffee trinken, rumlaufen, Internet und Nachrichten schauen. Hoffentlich ist AirFrance heute/morgen pünktlich.

Montag, 16. März 2009

Singapur - Ho-Chi-Minh-Stadt

Es waren insgesamt drei anstrengende Tage in Singapur: jeden Tag bei Saunawetter sehr viel zu Fuss unterwegs gewesen. Laut Wettervorhersage ist es in HCMS zwar noch wärmer, aber dafür ist die Luftfeuchtigkeit deutlich geringer. Zum Norden hin wird es die nächsten Wochen dann noch ertraeglich kühler werden.

Singapur gilt ansich als sehr teuer. Für die Hotels ist das sicher auch so. Ich hatte über Expedia noch ein recht preiswertes Angebot bekommen: 70 Euro pro Nacht im Einzelzimmer. Dafuer ist der Transport mit S-Bahn und Bussen mit weniger als einem halben bis maximal einem Euro recht günstig. Auch die Preise für eine Mahlzeit in den Hawker Centres und Malls mit 2 bis 3 Euro sowie Getränke am Kiosk mit einem Euro sind akzeptabel. Dagegen kostet ein Bier rund 4 Euro!

Unterwegs war ich heute von 10 Uhr bis 17 Uhr (lokale Zeiten) von Hotel bis Hotel. Am Flughafen wurde ich abgeholt und zum Lac Vien Hotel gebracht. Da war ich dann mittendrin in Saigons unglaublichen Strassenverkehr - inmitten einer Flut von Mopeds und Motorraedern. Ich denke jeder, der das erste Mal hierher kommt, ist von diesem Motorradstrom beeindruckt. Da wird der morgige Stadtrundgang auch wieder ein Überlebenskampf - einer der modernen zivilisatorischen Art.

Rush Hour in Sai Gon
Rush Hour in Sai Gon

Sonntag, 15. März 2009

Chinatown & Little India

Zum Abschluss stand Sightseeing auf dem Programm. Am Vormittag ging es durch Chinatown: der noch nicht ganz erwachte Street Market, Buddha Tooth Relic Temple, Sri Mariamman Temple und Thian Hock Keng Temple.

Chinatown - Trengganu Street
Chinatown - Trengganu Street

Den Regenschauer am frühen Nachmittag habe ich in der Funan IT Mall verbracht und mir noch eine neue SD-Karte für die naechsten Fotos gekauft. Es wird in den Reiseführern zwar geschrieben, dass die Preise für Elektronik und Foto hier sehr günstig sind, aber anhand der Preise für Kameras und Net-Books, deren Preise ich für Deutschland kenne, kann ich dies nicht bestätigen.

Danach bin ich dann noch nach und durch Little India gelaufen. Es waren hier eine Unmenge an Menschen auf der Straße unterwegs, aber das zu 99,9% nur Männer.

Sri Sivan Temple
Little India - Sri Sivan Temple

Nach den indischen und chinesischen Mahlzeiten der letzten Tage in den Hawker Centres und Malls habe ich am Abend dann das inoffizielle Nationalgericht aus Singapur probiert: Black Pepper Crab. Aber soviel habe ich noch nie mit einem toten Tier gekämpft und dann so wenig Fleisch bekommen. Dafür war die scharfe Sosse sehr gut.

Morgen geht es dann weiter nach Ho-Chi-Minh-Stadt.

Samstag, 14. März 2009

Chinese Garden & Sentosa

Am Vormittag habe ich einen Rundgang durch den Chinesischen Garten gemacht: Pagoden, Konfuzius und Bonsai-Garten. Der angrenzende Japanische Garten gibt sich dazu schon sehr bescheiden.

7-stoeckige Pagode
7-stoeckige Pagode im Chinesischen Garten

Allerdings war das bei 33°C und einer unglaublichen Luftfeuchtigkeit einfach nur schweißtreibend. Meine Überlebensstrategie: langsam gehen, bei jeder Gelegenheit den Kopf unter Wasser abkühlen und für unterwegs die Kappe befeuchten.

Nachdem ich mich über Mittag im Hotel erholt und erfrischt hatte ging es am Nachmittag auf die Insel Sentosa: mit Stränden, Bars und einer Vielzahl an Attraktionen. Rübergefahren bin ich vom Mt. Faber aus mit der Kabinenseilbahn. Da es doch schon recht spät war, bin ich nur noch auf die Merlion-Statue und habe mir zum Abschluss noch "Songs of the Sea" angeschaut: eine Musik-Feuer-Wasser-Laser-Feuerwerk-Tanz-Show.

Aussichtstuerme auf Sentosa
Insel mit Aussichtstürmen vor Sentosa - für touristische Zwecke als südlichster Punkt Asiens definiert

Freitag, 13. März 2009

Jurong Bird Park, Zoo & Night Safari

Am ersten Tag stand der Besuch der drei Tierparks auf dem Programm. Das 3-in-1 Park Hopper-Ticket gab es fuer 40 S$. Die Parks sind sehr naturnah angelegt - bei dem tropischen Klima auf dieser Insel auch leicht machbar. Die großen und begehbaren Volieren im Vogelpark sowie die Tiergehege mit sehr kleinen Zäunen in den Zoos ermöglichen einen sehr nahen Blick auf die Tiere: insgesamt sehr sehenswert.

Tukan
Tukan im Vogelpark

Nach der Mammut-Tour war ich am Abend komplett geschafft. Es hat mir aber sicher geholfen in den richtigen Tag-Nacht-Rhythmus zu kommen.

Weisse Tiger
Weiße Tiger im Zoo

Donnerstag, 12. März 2009

Ankunft in Singapur

In Paris ging es mit einer Stunde Verspätung los, die bis Singapur auch nicht wieder aufgeholt wurde. Aber dafür war die Boeing 777 nur etwa zu 30% ausgelastet. Da hatte fast jeder eine 3-er oder 4-er Bank für sich allein. Zum Schlafen mit Beine hoch ideal - fast wie in der First Class.

Reserviert hatte ich ein Zimmer im Hotel Re! - eingerichtet im Retrostil der 60er Jahre.

Da ich sowieso nicht gleich schlafen konnte, habe ich in der Nacht, bei 29°C und gefühlter Luftfeuchte von 99,9%, einen Spaziergang entlang des Singapore River gemacht. Hier reiht sich Restaurant an Restaurant und Pub an Pub. An der Marina Bay angekommen, musste ich feststellen, dass der Merlion gerade verhüllt ist. Dafuer gibt es einen Blick auf die Skyline mit dem Fullerton Hotel und der Cavenagh Bridge im Vordergrund.

Singapore River und Skyline